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Vor Hauptversammlung Joachim Faber – Deutsche B?rse kann mit Gro?en auf Dauer nicht mithalten

Der scheidende Aufsichtsratschef mahnt, die Deutsche B?rse müsse st?rker werden, um sich gegen Konkurrenten wie die Londoner B?rse behaupten zu k?nnen.

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Vorstandschef Theodor Weimer sieht die B?rse zwar zum Wachstum verdammt. Quelle: dpa

Die Deutsche B?rse fürchtet gegen die Konkurrenz aus den USA, Gro?britannien und China ins Hintertreffen zu geraten. ?Wir haben viel erreicht. Aber es ist bisher nicht gelungen, die B?rse so zu positionieren, dass sie im Konzert mit den Gro?en auf Dauer mithalten kann“, sagte Aufsichtsratschef Joachim Faber der ?Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe). ?Bei allem Stolz, den ich für dieses Unternehmen und für das Erreichte empfinde, müssen wir da nachlegen.“

Faber, der seit 2012 an der Spitze des Aufsichtsrats der B?rse steht, nimmt mit der Hauptversammlung am kommenden Dienstag seinen Hut. Der 70-J?hrige hat in seiner Amtszeit turbulente Zeiten erlebt, etwa die gescheiterte Fusion mit der Londoner B?rse LSE und die Insiderhandels-Aff?re um den früheren Konzernchef Carsten Kengeter, in der auch Faber unter Druck geriet.

Vorstandschef Theodor Weimer sieht die B?rse zwar zum Wachstum verdammt, hat nach dem Debakel um die LSE-Fusion aber gr??ere Zuk?ufe ausgeschlossen. ?Da hatte er auch v?llig recht. Diese gro?en Fusionen sind eine enorme Herausforderung“, stützte Faber den Kurs des seit 2018 amtierenden Vorstandschefs. Weimer gelinge es das organische Wachstum zu forcieren. ?Und dieser Weg wird unterstützt durch passgenaue Akquisitionen.“

Doch die Herausforderungen sind gro?. ?Die Deutsche B?rse muss es schaffen, sich eben nicht von einer starken B?rse in London auf dem europ?ischen Kontinent und im Euroraum hineinregieren zu lassen, sondern sie muss auch hier St?rke beweisen“, sagte Faber der ?B?rsen-Zeitung“ (Donnerstagausgabe). ?Das wird auch angesichts der Gr??e, die die Londoner B?rse nach einer Refinitiv-übernahme erreichen wird, eine permanente Herausforderung bleiben.“

Die LSE will den 27 Milliarden Dollar schweren Kauf des Datenanbieter Refinitiv im zweiten Halbjahr unter Dach und Fach bringen. Sie macht sich damit unabh?ngiger vom schwankungsanf?lligen Wertpapierhandel, in dem die Margen seit Jahren unter Druck sind.

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